Das Kreuz – ein Zeichen für ...

 

Woran denken Sie zuerst, wenn Sie an das Osterfest denken?

An frühe Osterspaziergänge, das Auferstehungswunder, überraschende Veränderungen – oder denken Sie eher an Karfreitag und das Leiden und Sterben von Jesus? Beides gehört ja schon immer untrennbar zusammen. Das Eine ist ohne das Andere nicht zu haben. Nur durch das Leiden und Sterben von Jesus konnte er uns den Weg zu Gott freimachen. Doch worauf richten wir immer wieder unseren Blick?

Ich erinnere mich noch genau, wie meine Frau und ich mit dem Auto unterwegs waren. Im Gespräch bewegten wir gerade ungelöste Fragen. Kurz darauf musste ich an einer roten Ampel anhalten. Beim Umschauen entdeckte ich ein Kreuz und dahinter die aufgehende Sonne. Dieser Anblick bewegte mich sehr. Keiner weiß, ob bei den Frauen am Grab von Jesus damals wirklich die Sonne schien. Fest steht aber, dass seit der Auferstehung von Jesus das Kreuz ein Hoffnungszeichen ist. Es erinnert mich immer wieder daran, dass das Leiden, die Not, der Schmerz und der Tod nicht das letzte Wort haben!

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 Wussten Sie übrigens, dass das sogenannte Taukreuz (vom griechischem Buchstaben Tau) schon vor 2000 Jahren auch als Lebenssymbol verwendet wurde?

 

 

 

 

Man schrieb hinter den Namen von römischen Soldaten ein T, wenn der Soldat lebte.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen gerade geht, wenn Sie diese Zeilen lesen. Ob sie gerade eine schwere Zeit durchmachen oder ob es Ihnen gut geht. Aber ich weiß genau, dass jeder Sonnenaufgang uns an die Auferstehung von Jesus erinnern will. Leiden und Nöte haben bei Jesus nicht das letzte Wort. Worauf wollen Sie heute Ihren Blick richten“

 

Es grüßt Sie im Namen der Mitarbeiter unserer beiden Gemeinden

 

Matthias Tittel

 

 

 

 

 

 

Vorstellung der Gemeinde